Teeparty – bunte Vielfalt für die kuschelige Jahreszeit
Kosmetologin
Vor allem im Winter können gesunde Tees nicht nur wohlige Wärme verschaffen, sondern auch Vorteile für die Gesundheit bieten. Eine besonders schöne Variante, Tee gemeinsam zu genießen, ist die Teeparty. Wir haben dafür die wichtigsten Teesorten für Sie zusammengestellt.
Tauchen Sie ein in die Welt der Tees
Jede Jahreszeit hat ihre schönen Seiten – selbst die dunkle, kühle Winterzeit. Wir verspüren mehr und mehr den Drang, ruhige Momente in heimeliger Atmosphäre zu verbringen. Nachdem es uns im Sommer nach draußen gezogen hat, brauchen Körper und Geist jetzt ihre Rückzugsmöglichkeiten. Wenn die Temperaturen schnell fallen und eine eisige Kälte einzieht, wird die Lust, sich an einem Becher wohlduftenden Tees zu wärmen, groß. Schließlich berührt Tee Herz, Leib und unsere Seele. Kein Wunder also, dass der Teekonsum in dieser Jahreszeit rapide ansteigt.
Rund um die Welt ist Tee aber mehr als nur ein einfaches Getränk, das im Winter gegen die Kälte hilft. Stattdessen hat sich eine Teekultur über Jahrhunderte mit spannenden Teezeremonien entwickelt, die den Tee bedeutungsvoll in Szene setzen und oftmals Inseln des Alltags schaffen, die das Leben aufhellen. Gleichzeitig sind diese Rituale für viele aber auch mit Innehalten, Achtsamkeit oder einem sozialen Austausch verbunden. Von der ostfriesischen Teetied hierzulande, über die englische Tea Time bis hin zur chinesischen oder japanischen Teezeremonie: Tee verbindet, bringt Menschen zusammen und sorgt mit seinen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen für ganzheitliches Wohlbefinden. Er ist – im weitesten Sinne – Nahrung für Geist und Seele.
Die Welt der Tees ist groß, jeder für sich hat seinen eigenen Charakter. Seien sie kreativ und werden sie zum „Teesommelier“.
Unser Tipp:
- Darjeeling First Flush SFTGFOP1 Puttabong Bio Single aus dem Garten Puttabong. Er hat ein feines, sehr fruchtiges Aroma und zählt mit zu den hochwertigsten Schwarzteesorten.
- Beim Bio Assam Satrupa SFTGFOP handelt es sich um einen sogenannte Second Flush Assam. Er hat eine ausgezeichnete feinwürzige, fruchtig schmeckende Note mit zarter Süße und malzig weichen Nuancen. Dieser runde ausgewogene Premium-Assam hat ein wunderschön gearbeitetes Blatt mit besonders vielen Goldtips. Bio Assam Satrupa SFTGFOP passt am besten zu Gebäck.
Im Winter gibt eine Zimstange dem Schwarztee noch einmal eine besondere Note.
Nach einer Studie der Berliner Charité verhindert die Zugabe von Milch seine gefäßschützende Wirkung.
Der Heilbringer - grüner Tee
Grüner Tee ist die ursprünglichste Art des Tees. Der Unterschied liegt in der Verarbeitung des Blattes. Grüntee ist im Geschmack sehr unterschiedlich. Es gibt zum einen sehr aromatische, kräftige Sorten, wie den Gunpowder, zum anderen gibt es sehr milde, feine Sorten, wie den Gyokuro oder Sencha.
Der Gyokuro ist einer der hochwertigsten grünen Tees und wird aus den frischen Knospen im Frühjahr hergestellt. Das dunkelgrüne zarte Blatt ergibt eine sattgrüne gehaltvolle Tasse mit nachhaltigem feinwürzigen Geschmack und feiner Süße. Er enthält Aminosäuren und Mineralien.
Grüner Tee wird im Rahmen einer bewussten Ernährung sehr empfohlen und hat bei regelmäßigem Konsum eine sehr gesunde Wirkung: Er wirkt antioxidativ und antientzündlich, senkt den Cholesterinspiegel, verbessert den Fettstoffwechsel und stärkt das Immunsystem.
Er harmoniert sehr gut mit würzigen Speisen, weswegen er auch gern in der asiatischen Küche gereicht wird.
Der Feine - weißer Tee
Weißer Tee hat die geringste Verarbeitung und ist sehr naturbelassen. Es werden je nach Qualität die ersten beiden Blätter vom Teestrauch verwendet. Für die Produktion von weißem Tee werden bis zu 30.000 Knospen geerntet, um 1 Kilogramm Tee herzustellen. Sehr beliebt unter den weißen Tees ist die Sorte Moonlight, die auch Moonlight Beauty genannt wird. Es wird erzählt, dass er in den Königsfamilien getrunken wird. Der Geschmack ist vollmundig, leicht und mild, mit einer würzigen Honignote.
Der Pai Mu Tan zählt mit zu den besten weißen Tees. Für die Herstellung wird nur die ganze flaumige Knospe mit den zwei frischen Blättern geerntet und schonend an der Luft getrocknet. Der Name Pai Mu Tan bedeutet „Weiße Pfingstrose“, da die Blätter nach dem Aufguss ähnlich wunderschön aussehen. Sein Geschmack ist feinwürzig duftend, die Teefärbung hellgelb.
Unser Tipp:
- Eine schöne Abwandlung ist der Gebirgskräutertee. Er ist eine sehr gelungene Mischung aus typischen Bergkräutern. Der Tee schmeckt und duftet wie im Urlaub. Meist enthält er Brennnesseln, Nanaminze, Fenchel, Malvenblüten, Rosenblütenblätter und Hafer. Er schmeckt besonders lecker in Kombination mit etwas Nussigem.
- Probieren Sie ayurvedischen Entspannungstee mit Apfelstücken, Orangenschalen, Himbeerblätter, Frauenmantel, Johanniskraut, Gänsefingerkraut und Ingwer. Er ist ein wunderbar entspannender Wellnesstee, der zu jeder Tageszeit getrunken werden kann.
Der Lockermacher - Rooibostee
Der Rooibostee, oft Rotbuschtee genannt, stammt im Gegensatz zu den anderen Teesorten vom Rooibusch (ginsterartiges Gewächs) ab. Er enthält weder Koffein noch Bitter- und Gerbstoffe oder Oxalsäuren, dafür aber Zink und Eisen. Sein Geschmack ist sehr mild und angenehm süß. Das im Rooibos enthaltene Flavonoid Rutin wirkt als „Gefäßschützer“. Der Tee wirkt krampflösend auf das Verdauungssystem, antibakteriell, beruhigend und stimmungsaufhellend.
Der Stoffwechsler - Oolong Tee
Oolong bedeutet im chinesischen „schwarzer Drache“. Wie auch bei den anderen Teesorten unterscheidet sich der Oolong Tee vor allem in der Verarbeitung. Der Oolong Tee ist nur halb fermentiert, so wird sein Geschmack fein und würzig. Dieser Tee eignet sich besonders zu einem gehaltvollen Essen. Auch eine besondere Wirkung bei der Gewichtsreduktion wird dem Oolong Tee nachgesagt.
Gut zu wissen:
- Trinken Sie Ihren Tee immer frisch aufgebrüht.
- Bewahren Sie den Tee kühl, trocken und dunkel auf, getrennt von Gewürzen und Kräutern.
- Brühen Sie voluminösen Blatt-Tee in Teesieben auf, dann kann er ausreichend aufgehen und das Aroma entfalten. Verwenden Sie keine Tee-Eier.
- Bitte beachten Sie die individuellen Mengen- und Ziehzeitangaben (für Geschmack und Bekömmlichkeit).
Unser Tipp:
- „Mango Tango“: ein tropischer heller Früchtetee mit dem vollen Geschmack der Mango. Er enthält neben Mangopüree auch Ringelblume und Erdbeerstücke.
- „Tropen-Himmel“: Hier trifft Mango auf Mandarine und bietet ein unvergessliches Geschmackserlebnis mit Physalis, Saflorblüten, Rosen- und Sonnenblumenblüten.
- Moringa-Granatapfel-Johannisbeere: der Moringabaum wird als „Baum des Lebens“ bezeichnet. Er ist u. a. reich an vielen Aminosäuren, Vitamin A und C, Eisen und Zink. Sein frischer Geschmack kommt durch die leicht süßliche Säure der Johannisbeere, wodurch er sehr gut zu Gebäck mit Früchten passt.
Die Teeparty - it´s Tea Time
Immer beliebter werden hierzulande Teepartys. Im Mittelpunkt einer Teeparty stehen natürlich ausgefallene Teesorten. Gemeinsam mit Freunden und Menschen, die einem wichtig sind, wird eine Auswahl an besonderen, hochwertigen und leckeren Teesorten aufgegossen, zu denen darauf abgestimmte frische Leckereien gereicht werden. Für alle, die es eher herzhaft mögen, sind Dinkel-Scones, Vollkornsandwiches mit Lachscreme und Gurken, Ei- und Geflügelsalat, Quiche und Tartes leckere Serviervorschläge. Liebhaber von Süßem kommen bei Cookies, Walnusstorte, Sesamgebäck, selbst gemachter Schokolade oder Portugiesern (Pastéis de Nata) auf ihren Geschmack.
Besonders schön lassen sich diese Köstlichkeiten auf edlen Etageren anrichten. Mit dem richtigen Teeservice, stimmungsvollen Teelichtern, jahreszeitlich abgestimmten floralen Arrangements sowie der passenden Hintergrundmusik schaffen Sie eine Atmosphäre, die noch lange die Seele erhellt und erwärmt.
Rezept für 16 Portionen
Walnusstorte mit Ahornsirup
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Zubereitung:
1/6
Dinkelvollkornmehl, in kleinere Stücke portionierte Pflanzenmargarine, Rohrohrzucker, Meersalz und die Mandelmilch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
2/6
Von den Walnüssen 12 Hälften für die Dekoration zur Seite legen. Die restlichen Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne kurz und ohne Fett anrösten.
3/6
In einem Topf den Rohrohrzucker mit dem Ahornsirup bei kleiner Hitze schmelzen lassen, den Orangensaft dazugeben und kurz aufkochen. Die angerösteten Walnüsse und die Sahne darunterziehen, nochmals kurz erhitzen und karamellisieren lassen. Vom Herd nehmen und die abgeriebene Orangenschale, das ausgeschabte Vanillemark, Zimt und Meersalz unterziehen.
4/6
Eine Springform einfetten. Den Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, 2/3 davon in die Springform drücken und dabei einen 2 cm hohen Rand formen.
5/6
Walnussmasse gleichmäßig auf den Boden verteilen. Den restlichen Teig auf Backpapier ausrollen, einen Teigdeckel zuschneiden und auf die Walnussmasse legen.
6/6
Die Teigdecke mit dem Ahornsirup bepinseln und mit den Walnusshälften dekorieren. Die Torte im vorgeheizten Backofen auf der unteren Schiene ca. 45 Minuten goldbraun backen.
Zutaten:
Teig
- 300 g Dinkelvollkornmehl
- 150 g weiche ungehärtete Pflanzenmargarine
- 100 g unraffinierter Rohrohrzucker
- 1 Msp. Meer- oder Steinsalz
- 250 ml Mandelmilch
Füllung
- 300 g Wallnusskerne
- 100 g unraffinierter Rohrohrzucker
- 4 EL Ahornsirup - ersatzweise Agavendicksaft
- 2 EL Orangensaft
- 125 ml Sahne
- abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Orange
- Mark von 1/2 Vanilleschote
- 1 Msp. Zimtpulver
- 1 Msp. Meer- oder Steinsalz
- Ahornsirup zum Bestreichen