Ratgeber

Neurodermitis verstehen und begleiten: Was wirklich hilft

Britta Strenger ist eigenverantwortlich für die Entwicklung von Behandlungs- und Produktkonzepten, Planung und Durchführung von Kosmetikseminaren, fachliche Leitung des Beauty Center, Konzeption von Ratgebern und Magazinen zuständig.
Britta Strenger

Kosmetologin

Trockene, juckende Haut, Entzündungen, nässende Wunden und Schuppen: Diese Beschwerden können bei Neurodermitis auftreten. Je nach Schweregrad und Lebensalter zeigen sich unterschiedliche Hautveränderungen und betroffene Körperstellen. Für die Erkrankung gibt es viele Begriffe. In der Medizin hat sich atopische Dermatitis durchgesetzt.

Umgangssprachlich wird meist von Neurodermitis gesprochen. Dieser Begriff stammt aus der Zeit, in der man vermutete, dass ein Zusammenhang zwischen einer nervlichen Komponente (Neuron = Nerv) und der Hautentzündung (Dermatitis) besteht. Heute weiß man jedoch, dass die Ursache keine Nervenentzündung ist.
In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Betroffenen deutlich gestiegen – besonders häufig sind Kinder betroffen. Die gute Nachricht: Etwa 70 Prozent der Kinder mit Neurodermitis sind im Erwachsenenalter beschwerdefrei. Trotzdem bleibt die Haut meist ein Leben lang trocken und empfindlich und stellt besondere Anforderungen an die tägliche Pflege.

Neurodermitis entsteht häufig durch eine genetische Veranlagung, weshalb sie in vielen Familien über Generationen hinweg auftritt.

Entstehung der Neurodermitis

 

Trotz jahrelanger Forschung sind die genauen Ursachen der Neurodermitis bis heute nicht vollständig geklärt. Was wir jedoch wissen: Die genetische Veranlagung spielt eine entscheidende Rolle. In vielen Familien sind gleich mehrere Personen betroffen. Wie so oft wirken verschiedene Faktoren zusammen.

Aufgrund dieser Veranlagung entwickelt sich eine Störung der Hautbarriere, begleitet von einem veränderten Mikrobiom (Hautflora) und fehlgesteuerten Immunreaktionen.
Sowohl die genetische Prädisposition als auch äußere und innere Auslöser beeinflussen den Beginn der Erkrankung und die Häufigkeit von Schüben.

Ursache: defekte Hautbarriere

Am Anfang steht eine gestörte Schutzfunktion der Haut. Häufig liegt das an einer Veränderung im sogenannten Filaggrin-Gen. Filaggrin ist ein wichtiges Protein, das die Struktur der äußeren Hautschicht mitgestaltet und stabilisiert.
Bei einer Neurodermitis ist es oft nur unzureichend vorhanden. Die Folge:

  • Der Feuchtigkeitsgehalt der Haut nimmt ab.
  • Die Zellverbindungen in der Hornschicht werden schwächer.

Wie äußere Reize die Haut zusätzlich belasten

Die oberste Hautschicht – das Stratum corneum – funktioniert wie eine Schutzmauer. Die proteinreichen Hornzellen lassen sich dabei mit Ziegelsteinen vergleichen. In einer regelmäßigen Anordnung sind sie in eine fettlösliche (lipophile) Interzellularsubstanz, die wie Mörtel alles zusammenhält, eingebettet. Ist diese Struktur gestört, können Umweltgifte, Allergene (Pollen) oder Mikroorganismen leichter eindringen. Die Haut reagiert gereizt – es entstehen Entzündungen und Juckreiz.

Warum die Haut von innen heraus austrocknet

Auch im Inneren zeigt sich die gestörte Hautfunktion:

  • Die Haut verliert durch die abnorme Durchlässigkeit verstärkt Feuchtigkeit (erhöhter transepidermaler Wasserverlust, kurz TEWL).
  • Es fehlt an natürlichen Feuchthaltefaktoren (NMF) und wichtigen Hautfetten (Ceramiden).

Ein gestörter Fettsäurestoffwechsel führt zu einer schlechten Qualität der eigenen Hautlipide. Die Haut produziert so gestörte Hautceramide (Lipide), die die Haut nach Außen schlecht isolieren – die „Mauer“ wird brüchig. Die gute Nachricht: Diese Mängel lassen sich mit einer gezielten, individuell abgestimmten Hautpflege deutlich verbessern.

Hinweise einer Neurodermitis:


Neurodermitis kann sich durch verschiedene äußerliche Anzeichen bemerkbar machen. Dazu gehören unter anderem:

  • eine doppelte Lidfalte unter den Augen (Dennie-Morgan-Falte)
  • eine vermehrte Linienzeichnung in der Handinnenfläche
  • die Ausdünnung der seitlichen Augenbrauen
  • Reibeisenhaut (Keratosis pilaris) vor allem an Oberarmen und Oberschenkeln
  • trockene, rissige Fußsohlen im Winter (sog. „Winterfüße“ oder Pulpitis sicca)
  • rissige Mundwinkel oder Ohrläppchen
  • weißer Dermografismus: Beim Streichen über die Haut mit einem Spatel oder stumpfen Gegenstand bleibt eine weiße Linie zurück, statt sich rot zu verfärben
  • kleine Bläschen an den Händen
  • Milchschorf bei Säuglingen

Erscheinungsbild der Neurodermitis

Im akuten Entzündungsstadium ist die Haut stark gerötet. Es können nässende Stellen und Bläschen auftreten. Häufig kommen starker Juckreiz, Brennen und Schmerzen hinzu. Typische Stellen, an denen sich Neurodermitis zeigt, sind die Ellenbogen, die Kniekehlen und das Gesicht.

Merkmale des chronischen Stadiums:

In der chronischen Phase ist die Haut trocken und bildet Schüppchen. Sie ist sehr empfindlich und kann leicht einreißen.
Weitere typische Merkmale sind:

  • Krustenbildung
  • Verdickung und Vergröberung der Hautfalten (Lichenifikation)
  • anhaltender Juckreiz
  • trockene Kopfhaut
  • Spannungsgefühl
  • mitbetroffener Genitalbereich

Mit der Zeit kann es zu einer vorzeitigen Hautalterung mit Faltenbildung kommen.

Mikroentzündungen

Die Haut ist bei einer Neurodermitis ständig in „Alarmbereitschaft“ – auch wenn keine sichtbaren Symptome vorhanden sind. In solchen Phasen zeigen sich dennoch sogenannte Entzündungsmarker in der Haut, d. h., es brodelt dauerhaft in der neurodermitischen Haut. Man spricht von einer latenten Mikroentzündung.
Studien berichten außerdem von einem möglichen Zusammenhang zwischen Neurodermitis und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein bewusster und gesunder Lebensstil kann das eigene Wohlbefinden verbessern und langfristig vorbeugend wirken. Ziel ist es, mit einem antientzündlichen Lebensstil den Hautzustand zu stabilisieren und Entzündungen ganzheitlich zu begegnen.

Antientzündliche Ernährung

Etwa 30–40 Prozent aller Menschen mit Neurodermitis entwickeln zusätzlich Allergien. Sie leiden oft unter stärkeren Beschwerden und berichten häufiger von Heuschnupfen, allergischem Asthma, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien.
Neurodermitis, allergisches Asthma und Heuschnupfen zählen zum sogenannten atopischen Formenkreis. Das bedeutet: Der Körper reagiert überempfindlich auf bestimmte Stoffe, z. B. Blütenpollen, Hausstaub und Tierhaare.
In den meisten Fällen treten Hautekzeme (Entzündungen) vor den ersten asthmatischen Symptomen auf. Man spricht in diesem Zusammenhang vom atopischen Marsch oder einem sogenannten Etagenwechsel. Dabei können Allergene den Körper über die gestörte Hautbarriere sensibilisieren – also „von außen nach innen“ wirken.

Eine bewusste, saisonale und möglichst regionale Ernährung kann dazu beitragen, Entzündungen zu lindern und die Haut zu unterstützen. Besonders geeignet sind:

  • frisches Gemüse
  • pflanzlich basierte Lebensmittel
  • hochwertige Öle
  • Kerne, Nüsse und Saaten

Eine nährstoffreiche Ernährung mit vielen Antioxidantien, wenig Zucker, möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln und ohne Transfette bildet eine wichtige Basis für allgemeines Wohlbefinden und Hautgesundheit. Eine bunte Ernährung – orientiert an den Farben des Regenbogens – bringt Vielfalt und wertvolle Nährstoffe auf den Teller.

Antientzündliche Ernährung kann Symptome von Neurodermitis, allergischem Asthma und Heuschnupfen lindern.

Nur bei nachgewiesenen Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien sollte man bestimmte Lebensmittel meiden. Ein Ernährungstagebuch kann dabei helfen, individuelle Auslöser zu erkennen. Wichtig: Einfach auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, ist nicht ratsam – dies kann zu einem Nährstoffmangel führen. Lebensmittel sollten nur dann gemieden werden, wenn eine ärztlich bestätigte Allergie vorliegt.

Lebensmittel, die bei Neurodermitis häufig nicht gut vertragen werden:


  • Schweinefleisch
  • Solanin (grüne Stellen an Kartoffeln und Auberginen)
  • Lebensmittel mit hohem Histamingehalt

Hitliste der Allergien bei Neurodermitis nach Altersgruppen


0–12 Monate

Kuhmilch (37,9 %)
Hühnerei (31 %)
Weizen (10,3 %)
Erdnuss (8,6 %)
Haselnuss (5,2 %)
Kartoffel (3,4 %)
Kiwi (1,7 %)
Zucchini (1,7 %)

13–36 Monate

Hühnerei (27,9 %)
Kuhmilch (20,5 %)
Haselnuss (13,1 %)
Erdnuss (10,7 %)
Weizen (6,6 %)
Fisch/Crevetten (3,3 %)
Sesam (2,5 %)
Soja (2,5 %)

>36 Monate

Erdnuss (21,4 %)
Hühnerei (14,3 %)
Fisch/Crevetten (11,12 %)
Haselnuss (10,2 %)
Kuhmilch (9,2 %)
Kiwi (4,1 %)
Walnuss (4,1 %)
Soja (3 %)

Triggerfaktoren erkennen und vermeiden


Die Auslöser für Neurodermitisschübe sind individuell verschieden. Neben genetischen Faktoren spielen vor allem äußere Einflüsse eine entscheidende Rolle. Meist gibt es auch nicht den einen Auslöser – sondern ein Zusammenspiel mehrerer Reize.

Empfehlungen zur Reduktion typischer Allergene:

Pollen

  • Halten Sie die Fenster während der Pollenflugzeit geschlossen oder bringen Sie ein Pollenschutzgitter am Fenster an.
  • Lüften Sie Ihre Räume bei Regenwetter, in der Nacht oder am Morgen und verwenden Sie spezielle Pollenfilter in Klimaanlagen.
  • Waschen Sie abends Ihre Haare.
  • Wechseln Sie regelmäßig pollenbelastete Kleidung.
  • Trocknen Sie Ihre Wäsche nicht draußen.

Temperatur

  • Schwitzen verschlimmert den Juckreiz – die optimale Schlaftemperatur liegt bei 18 °C.
  • Im Allgemeinen hat sich das Höhenklima für Neurodermitiker als sehr gut erwiesen.
  • Vermeiden Sie starke klimatische Faktoren wie extreme Kälte, extreme Trockenheit oder zu hohe Luftfeuchtigkeit.
  • Kaltes Wasser wie Güsse, Wechselduschen, Umschläge und Wickel wirken entzündungshemmend und damit lindernd.

Hausstaubmilben

  • Verwenden Sie luftdurchlässige Baumwollbettwäsche und keine Daunen.
  • Informieren Sie sich über Encasing und nutzen Sie Schutzbezüge für Matratzen bei Hausstaubmilbenallergien.
  • Verzichten Sie auf Teppiche.

Kleidung

  • Verzichten Sie z. B. auf Wolle, Synthetik oder luftundurchlässige Kleidung.

Haustiere

  • Reduzieren Sie Tierhaare, vor allem Katzenhaare.

Tipp:

  • Ein Symptomtagebuch kann helfen, persönliche Trigger besser zu verstehen.

Psychischer Stress spielt eine wichtige Rolle

Der Zusammenhang zwischen Neurodermitis und psychischer Belastung ist wissenschaftlich gut belegt. Besonders intensiver, lang anhaltender und nicht kontrollierbarer Stress kann Schübe auslösen oder verstärken.
Da das Nervensystem eng mit der Haut verbunden ist, können psychische Belastungen sowohl Ursache als auch Folge eines Schubs sein. Häufig entsteht eine wechselseitige Beziehung.

Weitere auslösende Faktoren:


  • Umweltbelastungen wie Feinstaub oder Kohlenmonoxid – auf dem Land sind diese oft geringer.
  • Tabakrauch – sowohl aktives als auch passives Rauchen zeigen in Studien einen signifikanten Zusammenhang mit Neurodermitis.

Konsequente Hautpflege: der wichtigste Baustein bei Neurodermitis

Ein Wundermittel gegen Neurodermitis gibt es nicht – dafür zeigt sich die Erkrankung zu unterschiedlich. Mal ist die Haut feucht und erhitzt, dann wieder fettarm und trocken oder fast normal. Entsprechend braucht es ein angepasstes Pflegemanagement, das die Haut in jeder Phase gezielt unterstützt und ihr hilft, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Juck-Kratz-Kreislaufs bei Neurodermitis – tägliche Hautpflege zur Linderung von Symptomen.

Vorbeugen ist besser als heilen

Im Mittelpunkt aller Therapieformen steht die sogenannte „Basispflege“ – das empfiehlt auch die aktuelle Neurodermitis-Leitlinie. Basisbehandlung bedeutet: Die Haut wird mehrmals täglich mit rückfettenden und feuchtigkeitsbindenden Mitteln gepflegt. So wird sie vor weiterer Austrocknung geschützt. Die regelmäßige Pflege hilft, den Juckreiz zu lindern und einer Verdickung und Entzündung der Haut vorzubeugen. Sie stärkt die Hautbarriere und unterstützt das natürliche Gleichgewicht der Haut.

Die goldene Regel

Feucht auf feucht – fett auf trocken. In akuten, feucht-erhitzten Phasen empfiehlt sich eine kühlende und hydratisierende Pflege, z. B. mit SOLUTION 24h Optimum Creme oder dem SOLUTION Aloe Vera Cool Gel – besonders angenehm an heißen Tagen. Für unterwegs sorgt das SOLUTION Skin Serum Spray für schnelle, hygienische Frische. Bei trockener, spannender Haut – etwa in der kälteren Jahreszeit – ist eine rückfettende Pflege gefragt: Die SOLUTION 24h Medilan Creme und die SOLUTION Medilan Körperlotion helfen, die Haut zu beruhigen, zu pflegen und nachhaltig zu stärken.

Unser Tipp:


Fett-feuchte Umschläge über Nacht schaffen schnelle Linderung. Die betroffenen Hautstellen mit SOLUTION 24h Medilan Creme bedecken. Im Anschluss mit einem mit SOLUTION Skin Serum Spray durchtränkten oder mit physiologischer Kochsalzlösung angefeuchteten Schlauchverband umschließen. Einen weiteren trockenen Wickel anlegen. Nach dem Abnehmen erneut eincremen.

Ein entspannter Tag beginnt und endet idealerweise mit einem einfühlsamen Pflegeritual und einer Reinigung, die sanft und gezielt Allergene und Reizstoffe entfernt. Hierzu empfehlen wir die SOLUTION Reinigungs Mousse – ein sanfter Reinigungsschaum – pH-hautneutral und geeignet für trockene, leicht irritierbare Problemhaut, bei Ekzemen, Neurodermitis und Psoriasis. Das SOLUTION Skin Serum Spray – ein sofort linderndes und kühlendes SOS-Tonic-Spray für Gesicht und Körper und den SOLUTION Dusch Schaum – dieser sahnige Schaum reinigt ganz sanft und verwöhnt die Haut dabei mit einem zarten Duft. Die pH-hautneutrale Formulierung enthält Milchsäure und extra milde waschaktive Substanzen.

Die SUN & CARE Serie ist unsere innovative Lichtschutzpflege. Abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse der Haut schützen die SENSITIV Produkte empfindliche Haut sanft und zuverlässig vor UVA-, UVB-, HEV- (Blue Light) und Infrarot-Strahlung – ganz ohne Parfum und perfekt verträglich. Ob SUN & CARE SENSITIV Sun Spray SPF 30, SUN & CARE SENSITIV Gesichtscreme SPF 50 oder SUN & CARE SENSITIV Körperlotion SPF 50 – für jeden Bedarf ist das passende Produkt dabei. Unsere SOLUTION Aktinia Creme Tag SPF 50 ist zur unterstützenden Prävention und therapiebegleitenden Hautpflege bei lichtbedingten Hautveränderungen (z. B. aktinische Keratose, Sonnenerythem, Pigmentflecken, polymorphe Lichtdermatose) geeignet.

 

Medizinische Therapie

Bei schweren Verläufen und starkem Leidensdruck können folgende Medikamente von Dermatologinnen und Dermatologen verordnet werden:

  • Topische Cortikosteroide: äußerlich angewendete Medikamente, die Entzündungen in akuten Phasen wirksam lindern.
  • Topische Calcineurin Inhibitoren: kortisonfreie Wirkstoffe zur äußerlichen Anwendung, vor allem bei empfindlichen Hautstellen.
  • Antimikrobielle, antivirale, antimykotische Medikamente: werden eingesetzt, wenn zusätzlich Infektionen durch Bakterien, Viren oder Pilze bestehen.
  • Dupilumab: ein sogenanntes Biologikum zur Langzeittherapie bei mittelschwerer bis schwerer Neurodermitis.
  • Systemische Antihistaminika: können bei starkem Juckreiz unterstützend wirken, zum Beispiel zur Nacht.
  • Tralokinumab JAK-Inhibitoren: ein Antikörper, der gezielt entzündliche Prozesse im Körper hemmt.
  • Abrocitinib, Baricitinib, Upadacitinib: Diese sogenannten JAK-Inhibitoren greifen in die Entzündungskaskade ein und werden bei schwerer Neurodermitis systemisch – also innerlich – angewendet.

Fazit:


Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die Betroffene körperlich und seelisch stark belasten kann. Obwohl die genauen Ursachen noch nicht vollständig geklärt sind, weiß man heute: Eine gestörte Hautbarriere, genetische Veranlagung und Umweltfaktoren stehen in engem Zusammenhang. Wichtig ist daher ein ganzheitlicher Umgang mit der Erkrankung. Dazu gehören eine konsequente Basispflege, das Erkennen und Vermeiden individueller Trigger sowie – bei Bedarf – eine gezielte medizinische Therapie. Auch Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Stressreduktion und ein bewusster Alltag können den Verlauf positiv beeinflussen.

Jede Haut ist anders. Deshalb ist es wichtig, individuell passende Strategien zu finden, die Körper und Seele guttun – und die Lebensqualität spürbar verbessern.

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Kommentare

  • Ute
    28. September 2025

    Hallo,

    Wir brauchen Hilfe.
    So akut war es bei meiner Enkelin noch nie.
    Seit 24 Jahren leidet sie. Der aktuelle Schub endet nicht. Was können wir noch tun?

    Ich leide mit ihr und kann nicht helfen. Es zerreißt mich innerlich.

    Liebe Grüße von Ute

    28.09.2025

    • HILDEGARD BRAUKMANN Kosmetik
      29. September 2025

      Liebe Ute,
      herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und dass Sie Ihre Sorgen mit uns teilen. Wir können gut nachempfinden, wie belastend die Situation für Ihre Enkelin und auch für Sie als Angehörige ist.
      Da wir ein kosmetischer Hersteller sind, bitten wir um Verständnis, dass wir keine medizinische Beratung geben dürfen. Der wichtigste Ansprechpartner für Ihre Enkelin bleibt daher immer die behandelnde Ärztin bzw. der behandelnde Arzt, insbesondere wenn ein Schub so lange anhält. Dort kann individuell geprüft werden, welche weiteren Schritte sinnvoll sind.
      Unterstützend lässt sich die Haut im Alltag oft durch konsequente Basispflege entlasten. Bewährt hat sich zum Beispiel die Regel „feucht auf feucht – fett auf trocken“: In akuten Phasen mit Rötungen und Hitze sind kühlende, hydratisierende Texturen angenehm, während in trockenen Stadien eine rückfettende Pflege helfen kann, die Hautbarriere zu stabilisieren.
      Wir wünschen Ihrer Enkelin viel Kraft und Linderung – und Ihnen alles Gute in dieser schweren Zeit.
      Herzliche Grüße von der HB- Online-Redaktion💙

© Hildegard Braukmann