Made in Germany – hautnah entwickelt, echt wirksam
Schon unsere Gründerin Hildegard Braukmann wusste: Gute Kosmetik entsteht im Austausch mit den Menschen, für die sie gedacht ist. Dieser Gedanke begleitet uns bis heute – tagtäglich und seit Generationen. Jedes neue Produkt beginnt bei uns nicht im Labor, sondern entsteht durch die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden. „Ihre Rückmeldungen sind unser größter Antrieb“, sagt Britta Strenger, Leitung Kosmetologie. „Denn für uns ist Kosmetik Vertrauenssache – und eine echte Herzensangelegenheit.“
Von der Idee zum Serum
Ein schönes Beispiel für unseren Weg von der Produktentwicklung sind die beiden neuen Seren der INSTITUTE Serie. Auch hier beginnt alles mit einer Beobachtung von Britta Strenger und ihrem Team im firmeneigenen Beauty Center in Burgwedel: „Immer mehr Frauen in der Menopause erzählen uns, dass ihre Haut immer diffiziler reagiert und regelmäßig neu eingestellt werden muss“, berichtet sie.
Kein Wunder: Die Wechseljahre sind eine Zeit des Umbruchs – körperlich, emotional und auch für die Haut. Sie wird oft trockener, dünner und sensibler. Sie verliert an Spannkraft und reagiert plötzlich anders. Britta Strenger ist sofort klar: Hier braucht es gezielte Unterstützung. Etwas, das die Haut in den unterschiedlichen Phasen der Menopause stärkt, ohne gleich die gesamte Pflegeroutine auf den Kopf zu stellen. Ein Serum, das sich leicht integrieren lässt, tiefenwirksam pflegt und auf allen relevanten Zellebenen der menopausalen Haut wirkt.
Zwei neue Seren für die Haut in den Wechseljahren
Die Kosmetikexpertin setzt sich mit Isabell Weihofen, Leitung Forschung & Entwicklung, zusammen und brainstormt. „Kosmetik ist immer sehr emotional“, erklärt Isabell Weihofen. „Wir haben beide erst einmal lange hin und her diskutiert und sind dann zu dem Ergebnis gekommen, dass wir zwei verschiedene Seren entwickeln möchten.“ Denn auch in den Wechseljahren haben Frauen unterschiedliche Hautbedürfnisse. „Zum einen wünschen sich unsere Kundinnen Produkte mit einer schnellen Wirkung gegen Mimikfalten und Hauterschlaffung. Zum anderen soll die sensible und gestresste Hautbarriere gestärkt werden.“ So entstehen die Konzepte für das INSTITUTE Make Over Relift Serum mit aufpolsternder Wirkung gegen Falten und das INSTITUTE High Multi Ceramid Serum, das die Hautbarriere stärkt und sich besonders für sensible Haut eignet. Beide Seren bauen aufeinander auf, wirken synergistisch und erzielen eine neue Wirkkraft.
Hochwirksame Inhaltsstoffe für glatte und gesunde Haut
Zusammen mit ihrem Team macht sich Isabell Weihofen als Erstes an die Auswahl der Wirkstoffe. „Für das INSTITUTE Make Over Relift Serum haben wir uns für den Neurowirkstoff Acetyl Hexapeptide-1 als Hauptwirkstoff entschieden“, berichtet sie. „Es entspannt die Muskulatur und wirkt damit Falten entgegen – ähnlich wie Botox, aber sanft, sicher und nicht invasiv. Acetyl Hexapeptide-1 ist das erste Peptid, das sowohl auf prä- als auch auf postsynaptischem Signalweg die Muskelkontraktion verringert und so Ausdrucksfalten reduziert.“ Ergänzt wird die Formel durch eine biotechnologisch gewonnene Fullspectrum-Hyaluronsäure, die die Haut intensiv durchfeuchtet und aufpolstert, und Heterophyllin B, ein natürliches cyclisches Peptid, das aus dem Prince Ginseng gewonnen wird. Während Isabell Weihofen für das INSTITUTE Make Over Relift Serum fast ausschließlich neue Wirkstoffe verwendet, kombiniert sie bei dem INSTITUTE High Multi Ceramid Serum bewährte Inhaltsstoffe wie Echiumöl und Ballonrebe mit einem neuen Multi-Ceramid-Wirkkomplex. Die hauteigenen Schlüsselmoleküle beruhigen gestresste Haut signifikant, stärken die Hautbarriere und verbessern die Elastizität.
Raffiniert kombiniert für eine gute Verträglichkeit
Das Besondere an beiden Rezepturen: „Wir kombinieren Wirkstoffe aus der Natur mit biotechnologisch gewonnenen Wirkstoffen und auch ausgewählten synthetischen Peptiden, um eine hohe Wirksamkeit bei gleichzeitig sehr guter Verträglichkeit zu erreichen“, erklärt Wirkstoffexpertin Weihofen. „Eine reine Naturkosmetik sagt nichts über die Wirksamkeit aus – zumal gerade reine Naturprodukte ein hohes Allergierisiko haben können.“ Biotechnologisch und synthetisch gewonnene Wirkstoffe zeichnen sich durch eine exzellente Reinheit aus, was Unverträglichkeiten minimiert.
Als Nächstes geht es an die genaue Rezeptur der Seren. Wie bei jedem neuen Produkt ist auch hier die Entwicklung ein Prozess, der größte Sorgfalt verlangt. Das Team rund um die Lebensmittelchemikerin beginnt, die Hauptwirkstoffe mit anderen hochwirksamen Inhaltsstoffen zu kombinieren, und achtet dabei auch darauf, dass sich die neuen Produkte angenehm auf der Haut anfühlen. Sobald eine Rezeptur verfügbar ist, wird die Formulierung in einem ersten Test auf der Haut ausprobiert. Britta Strenger und Isabell Weihofen sind die ersten Testerinnen. Sind die beiden Fachfrauen angetan von der Rezeptur, werden die Anwendungstests auf weitere Probandinnen mit entsprechenden Hauttypen ausgeweitet. „Und wenn dann nahezu alle Anwenderinnen das neue Produkt mit ‚gut‘ oder ‚sehr gut‘ bewerten, können wir davon ausgehen, dass die neue Formel ein echter Erfolg wird“, erklärt Isabell Weihofen.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Anwendungs- und Wirksamkeitstests geht es mit den Stabilitätstests weiter. Hier wird geprüft, ob das Produkt seine Qualität beibehält: Farbe, Duft etc. dürfen sich zum Beispiel nicht verändern. „Selbstverständlich werden in keiner Entwicklungs- oder Testphase Tierversuche durchgeführt oder in Auftrag gegeben“, sagt Isabell Weihofen. Dies ist gemäß EU-Kosmetik-Verordnung für kosmetische Produkte und Kosmetikrohstoffe verboten. Entscheidend ist auch: „Die Inhaltsstoffe müssen nicht nur gut miteinander harmonieren, verträglich und gut haltbar sein. Damit sie es in unsere Seren schaffen, muss gewährleistet sein, dass sie von den Herstellern in wissenschaftlich fundierten In-vivo-Studien auf ihre Wirksamkeit geprüft worden sind. Außerdem sollten sie über unsere Lieferanten regelmäßig und unkompliziert zu beziehen sein“, so Isabell Weihofen. „Und das ist manchmal gar nicht so einfach.“
Strukturierte Prozesse für höchste Produktqualität
Daher werden nun – im nächsten Schritt – Betriebsleiter Dr. Frank Hartmann und sein Stellvertreter Nils Töllner mit in die Arbeit einbezogen. Produktionsleiter Nils Töllner kümmert sich um den Einkauf und stellt damit sicher, dass alle Rohstoffe rechtzeitig und in ausreichender Menge zur Verfügung stehen können. Betriebsleiter Dr. Frank Hartmann sorgt dafür, dass die für die Abfüllung der Produkte geeigneten Maschinen sowie ausreichend Personal bereitstehen, um alle Termine einzuhalten. Parallel wird auch über die Verpackung entschieden: Die beiden neuen Seren sollen in Glasflaschen abgefüllt und anschließend in passenden Faltschachteln verpackt werden – alles unter der Prämisse, die Qualität der hochwertigen Produkte zu schützen und ihre Haltbarkeit zu maximieren. Außerdem wird streng darauf geachtet, dass die Glasflaschenspender die problemlose und genaue Dosierung der Seren gewährleisten.
Marktreife: Unsere Seren bestehen alle Tests
Ein wichtiger Schritt ist geschafft: Alle Labortests sind nun positiv abgeschlossen. Die Verkaufsabteilung und die Geschäftsleitung entscheiden gemeinsam: Die beiden neuen Produkte werden für den Verkauf umgesetzt. Und damit ist es offiziell: Das INSTITUTE Make Over Relift Serum und das INSTITUTE High Multi Ceramid Serum sind zwei neue HILDEGARD BRAUKMANN Produkte. Auch das Datum der Fertigstellung steht nun fest: Die Präsentation der beiden Seren soll auf der Messe BEAUTY Düsseldorf 2025 stattfinden. Bis zum fertigen Produkt liegt noch viel Arbeit vor dem gesamten Team. Zum Glück sind noch einige Monate Zeit.
Herstellung unter höchsten Qualitätsstandards in Deutschland
Sobald die Rohstoffe geliefert werden, beginnt Dr. Hartmann mit seinem Team die Seren im Produktionsmaßstab herzustellen. Die Herstellung und die Abfüllung erfolgen dabei unter besonderen hygienischen Bedingungen gemäß Kosmetik-GMP (Good Manufacturing Practice = gute Herstellungspraxis), um Kontaminationen zu vermeiden. „Unsere Zuluft ist besonders gefiltert und sehr keimarm. Die Produktions- und Abfüllmaschinen werden über ein vollautomatisches Reinigungssystem zuverlässig gereinigt. Laufende Prozesskontrollen gewährleisten einen sicheren Abfüllbetrieb“, berichtet er. Während der Abfüllung werden mehrfach Proben gezogen und untersucht. Erst nach einer mikrobiologischen Endkontrolle erfolgt dann die Freigabe für den Verkauf. „Dadurch gewährleisten wir, dass jedes Produkt unter optimalen Qualitätsbedingungen hergestellt und abgefüllt wird“, so Dr. Hartmann.
Qualitätskontrolle und Verpackung mit strenger Dokumentation
Auch nach der Abfüllung gibt es eine erneute strenge Qualitätskontrolle. Jeder Produktionsansatz wird getestet, um sicherzustellen, dass er den hohen Standards von HILDEGARD BRAUKMANN entspricht. Dafür wird von jedem Ansatz eine Probe genommen. Die Prüfergebnisse werden sorgfältig dokumentiert. „Und wenn unsere Produkte in die Verpackungen gefüllt werden, wird eine Chargennummer sowohl auf die Produktflasche als auch auf die Umverpackung gedruckt“, erläutert Isabell Weihofen. „So sind wir später – falls es mal Rückfragen gibt – bei jedem einzelnen Produkt in der Lage, seine Qualität vom Rohstoffeinkauf bis hin zur Produktion und Abfüllung nachzuvollziehen.“
Markteinführung der INSTITUTE Seren
Und dann ist alles bereit, um mit dem INSTITUTE Make Over Relift Serum und dem INSTITUTE High Multi Ceramid Serum auf den Markt zu gehen. Wie im Vorfeld gewünscht gerade noch rechtzeitig zur Fachmesse BEAUTY. Hier werden die beiden neuen Menopausenprodukte erstmalig einem breiten Publikum und den anwesenden Partner-Kosmetik-Instituten vorgestellt. Kurz danach machen sich die Außendienstmitarbeiter an die Arbeit, um die beiden Seren in die Institute unserer Partnerkosmetikerinnen in ganz Deutschland zu bringen. Isabell Weihofen: „Wir haben uns ja frühzeitig dafür entschieden, die Seren unter unserer Profiserie INSTITUTE herauszubringen. Das bedeutet, dass sie nur in unseren Partner-Kosmetik-Instituten und über unseren eigenen Online Shop erhältlich sind.“ Warum das? „Die kompetente Hautanalyse und optimale Anwendung unserer Produkte, und zwar nach der Hautreinigung und vor der Tages- oder Nachtcreme, ist uns sehr wichtig. Durch eine professionelle Beratung unserer Kosmetikerinnen können wir sicherstellen, dass die Seren die bestmöglichen Ergebnisse bei unseren Kundinnen erzielen.“ Und was sagen die Frauen, die die Seren bereits ausprobiert haben? „Das Feedback war überwältigend“, freut sich Isabell Weihofen. „Wir haben tatsächlich nur positive Rückmeldungen erhalten, was unser Team bestärkt, auf dem richtigen Weg zu sein.“